4. November 2017 - Herbstversammlung des Stiftungsrates

Am 4. November traf sich der Stiftungrat zur Herbstversammlung. Es wurde wie immer über diverse Vergabungen entschieden. Die beiden Gäste Friederike Küchlin und Erika Dittli von SOS Kinderdorf Schweiz hielten ein Referat über ihre aktuellen Projekte und Programme. Die Stiftung Kinderhilfe pflegt seit bald 40 Jahren eine enge Zusammenarbeit mit SOS Kinderdorf.

Zudem berichtete der Präsident Marcel Hungerbühler von seiner Reise nach Pak Lueng (Laos), wo er der Eröffnung einer neuen Schule beiwohnen durfte. Diese Schule wurde von der Stiftung Kinderhilfe des Swissair Personals finanziert und ist Teil der Organisation "Childs Dream", die wir bereits seit einigen Jahren unterstützen.


Daniel Siegfried (Co-Gründer Child's Dream), Ellen & Marcel Hungerbühler mit Schülerinnen und Schülern


Tanzaufführung während der Eröffnungszeremonie


Die Schülerinnen und Schüler vor ihrer neuen Schule


Labdoo - Zugang zu IT und Bildung für Kinder und Jugendliche

Der ehemalige Swissair-Maître de Cabine Ronald Fleckenstein ist heute Leiter des Hubs Zürich von Labdoo. Labdoo ist ein gemeinnütziges Hilfsprojekt, das Kindern und Jugendlichen im In- und Ausland einen Zugang zu IT und Bildung ermöglicht. Der Stiftungsrat der Swissair Kinderhilfe erachtet das Engagement dieses Projekts als sehr empfehlenswert.
www.labdoo.org


11. Juni 2017 - Jahresversammlung des Stiftungsrates

Am 11. Juni fand die Jahresversammlung des Stiftungsrates der Swissair Kinderhilfe statt. Dank der vielen treuen Spenderinnen und Spender durften wir auch für das vergangene Jahr einen sehr erfreulichen Verlauf verzeichnen. Da wir seit einiger Zeit auch vermehrt auf sozialen Medien (Xing, linkedIn, fb) präsent sind, konnten wir erneut wieder einige Neugönnerinnen und -gönner verzeichnen. Dass unsere Stiftung auch über 15 Jahre nach dem Grounding noch auf Kurs ist, nehmen immer mehr 'Ex-Swissairler' wahr. Auch diese 'Ehemaligen' unterstützen uns mit Spenden und anderen schönen Reaktionen, was uns natürlich sehr freut und immer wieder aufs Neue motiviert.

Hier finden Sie unseren Jahresbericht (Link).

 


Wir trauern



Ursula Rosenberger


Am 15. März hat uns Ursula Rosenberger nach kurzem Spitalaufenthalt für immer verlassen. Für uns bedeutet das einen schmerzlichen Verlust. Sie war fast dreissig Jahre lang das Gesicht und die Stimme unseres Kinderhilfswerks. Ihre Privatadresse war auch die Adresse unserer Stiftung. Wer uns anrief, sprach mit Ursula. Wer uns schrieb, bekam die Antwort von Ursula. Viele unserer Spenderinnen und Spender kannte sie persönlich oder wusste Bescheid über ihre Lebensverhältnisse.

Unser Kinderhilfswerk war ein wichtiger Teil von Ursulas Leben. Sie identifizierte sich voll und ganz mit den Anliegen bedürftiger Kinder und engagierte sich in hohem Masse. Sie pflegte die Kontakte zu den von uns unterstützten Organisationen, vor allem mit denen in Indien. Dieses Land faszinierte sie und war ihre grosse Liebe. Als sie in jungen Jahren als Airhostess oft in Bombay weilte, „adoptierte“ sie spontan ein verlassenes Mädchen, für das sie einen Platz in einem Kinderheim fand und das sie bis ins reife Alter unterstützte. Das kleine Mädchen ist heute eine selbstbewusste Frau und Mutter zweier Kinder. Noch letztes Jahr besuchte sie Ursula, die sie "Mummy" nannte, in Glattbrugg.

Ursula war für uns alle eine grosse Persönlichkeit. Sie war weltgewandt und sehr belesen, hatte vielseitige Interessen und verfolgte täglich das Weltgeschehen. Sie pflegte ihre langjährigen Freundschaften und nahm Anteil an Schicksalen. Ihr gesundheitlicher Zustand machte ihr in den letzten Jahren zunehmend zu schaffen. Sie ertrug und meisterte ihre grossen Einschränkungen jedoch mit bewundernswerter Energie. Ihre positive Ausstrahlung und Optimismus waren ansteckend für alle, die sie kannten. Wir alle werden Ursula in unseren Kreisen sehr vermissen und werden sie als warmherzigen und fröhlichen Menschen in Erinnerung behalten. Unser Kinderhilfswerk wird mit ihrem Namen verbunden bleiben.

Für den Stiftungsrat:
Marcel Hungerbühler


C’est après un court séjour hospitalier que notre secrétaire Ursula Rosenberger nous a quitté le 15 mars à tout jamais. Pour nous tous ce départ est synonyme d’une perte douloureuse, en effet Ursula n’était-elle pas la voix et le visage de notre organisation d’aide à l’enfance pour tout le monde extérieur ?
Son adresse privée a été pendant presque trente ans l’adresse de notre fondation. Ursula a longtemps répondu aux appels téléphoniques car son numéro était celui de la fondation. Nombreux sont celles et ceux, parmi nos donatrices et donateurs, qui la connaissaient personnellement et étaient au courant de son état de santé.

Notre fondation a représenté une part importante de la vie d’Ursula. Totalement identifiée à notre organisation humanitaire en faveur de l’enfance démunie, Ursula s’y était engagée à un très haut niveau. Soigner le contact avec les diverses organisations d’aide à l’enfance que nous soutenons, en particulier en Inde, était son crédo. Ce pays qu’elle aimait particulièrement la fascinait.
Dans ses jeunes années en tant qu’hôtesse de l’air, Ursula avait à Mumbai (Bombay) spontanément « adopté » une fille abandonnée, pour laquelle elle avait trouvé une place dans un foyer et qu’elle continua à soutenir matériellement jusqu’à l’âge adulte. Devenue autonome, aujourd’hui mère de deux enfants, celle-ci a encore l’an dernier passé à Glattbrugg pour rendre visite à Ursula, qu’elle appelait « Mummy ».

Ursula était pour nous une personnalité remarquable. Elle avait une vaste connaissance du monde, était passionnée de lecture, s’intéressait à tout et suivait quotidiennement l’actualité. Elle prenait grand soin de ses amis et partageait leurs destins. Depuis quelques années son état de santé s’était aggravé, Ursula démontra cependant une énergie admirable dans ses efforts pour pallier son handicap grandissant. Elle inoculait son optimisme et son rayonnement positif à tout un chacun. Ursula laisse un vide considérable dans notre cercle de connaissances mais surtout pour tous le souvenir d’une personne joyeuse et très chaleureuse. Son nom restera très longtemps lié à notre organisation d’aide à l’enfance.

Pour le conseil de fondation :
Marcel Hungerbühler, président





Margrit Messmer

Traurig mussten wir am 10. Februar 2017 für immer von Margrit Messmer Abschied nehmen. Sie starb nach tapfer ertragener Krankheit am 29. Januar 2017. Margrit war beinahe 30 Jahre Mitglied unserer Stiftung Kinderhilfe des Swissair Personals. 1989 übernahm sie die Betreuung der im neu gebauten “Swissair-Haus” wohnenden Familie im SOS-Kinderdorf von Alabang in der Nähe von Manila. Bei der Eröffnungsfeier um-armten die Kinder Margrit spontan und wollten sie nicht mehr los lassen. Sie spürten sofort die Herzlichkeit ihrer neu gewonnenen “Gotte”. Danach reiste Margrit zwei Mal jährlich in die Philippinen. Sie engagierte sich mit unermüdlichem Einsatz für die im SOS-Kinderdorf lebenden Familien und gründete 1990 ihr eigenes Hilfswerk “Kinder-hilfe Manila”. Sie liess sogar eine komplete, in der Schweiz erworbene Zahnarzt-einrichtung im SOS-Kinderdorf installieren und schickte revidierte Bernina Näh-maschinen in die Philippinen.

Eines der Waisenkinder, Harris Magallanes, schaffte dank Margrits Inspiration und Grosszügigkeit die Pilotenausbildung. Vielleicht erinnern sich einige von ihnen an dieses von Margrit lanciertes Projekt: “Flügel für Harris”. Harris ist heute Airbus-320 Pilot bei Air Asia.

Margrits Lebenswerk auf den Philippinen wurde von Jahr zu Jahr grösser. So entstanden ein Kinderheim in Angeles City, ein Community Center auf der Insel Marinduque, das Waisenheim Fairview “Oase der Hoffnung” in Manila und die Schulhäuser von Payatas und Erap für Kinder der Müllhalden-Gebiete.

Margrits Herzlichkeit, ihre grosse Willenskraft und ihr unermüdlicher Einsatz waren ein Ansporn für uns alle. Wir vermissen Margrit sehr und werden sie immer in guter Erinnerung behalten.

Für den Stiftungsrat:
Marcel Hungerbühler

*******


5. November 2016 - Marcel Hungerbühler ist neuer Präsident der Swissair Kinderhilfe

An der Herbstversammlung des Stiftungsrates wurde per 1. Januar 2017 Marcel Hungerbühler gewählt.
Er löst damit Walty Vollenweider ab, der die Stiftung über 12 Jahre erfolgreich geführt hat. Walty bleibt dem Gremium weiterhin als Mitglied erhalten.
Der Stiftungsrat dankt Walty Vollenweider für seinen grossartigen, langjährigen Einsatz und wünscht Marcel Hungerbühler für seine neue Herausforderung alles Gute.

Marcel Hungerbühler machte seinen Weg in der Swissair im Verkaufs- und Marketing Department. Er war Landesvertreter auf den Philippinen, in Singapur, in England und danach Route Manager für die Region Asien. In den letzten neun Jahren war er in Bangalore als COO und CEO von Bangalore Airport und in Delhi als COO von Delhi Airport tätig. Im Frühling kehrte er nun wieder in die Schweiz zurück.

Auch während seinen Jahren in Indien blieb Marcel Hungerbühler Mitglied unseres Stiftungsrates und war somit immer in die Entscheide der Stiftung eingebunden und bestens informiert. Durch seine breite Erfahrung in verschiedenen Ländern bringt er zusätzlich ein fundiertes Verständnis für die Beurteilung von Kinderhilfeprojekten mit.

 —————————————————————